Wann hast Du angefangen, Musik zu machen?

Ich war knappe 8 Jahre alt. Meine ältere Schwester hatte kurz vorher eine Zither bekommen und mein Vater war der Ansicht, dazu gehöre auch ein Hackbrett. Das Hackbrett wurde also gekauft und mein Vater informierte uns, in 2 Wochen stünde der erste Auftritt an beim Altennachmittag im Pfarrsaal in Pfaffenhofen. Diesem folgten in den kommenden Jahren unzählige weitere Auftritte, unter anderem bei Musikantenstammtischen, Weihnachtsfeiern, Rundfunksendungen, Plattenaufnahmen, Adventsingen, Firmenfeiern und vielen anderen Gelegenheiten.

Welche Einflüsse haben Dich in Deiner musikalischen Entwicklung geprägt?

Die meisten Einflüsse kamen aus dem Elternhaus. Mein Vater war ein begeisterter Musikant, er spielte in der örtlichen Blaskapelle und hatte sich autodidaktisch das Spiel mit Akkordeon, Klarinette, Saxophon und später auch noch, als Ergänzung zu Zither und Hackbrett, den Umgang mit dem Contrabass angeeignet. Meine Schwester teilte mit ihm die Liebe zur klassischen Musik und wir beide gingen oft gemeinsam zu Jazzkonzerten. Meine erste Schallplatte war von Glenn Miller, ich habe sie auf seine Anregung hin gekauft.

Was fasziniert Dich am meisten an Musik?

Am faszinierendsten finde ich jegliche Art von Rhythmik, ob nun afrikanisch, brasilianisch, cubanisch oder boarisch, Rhythmus ist das sinnlichste Element überhaupt!

Welche ist Deine schönste Erfahrung mit Musik?

Es gibt so viele schöne Momente, ob nun innerhalb der Band wenn einfach alles paßt, wir einen grenzenlosen Spass miteinander haben und blind fühlen, wo es lang geht .. beim Üben allein daheim, wenn ich merke, jetzt bin ich wieder ein Stück weiter gekommen ... der Moment, in dem die "Lichter in den Augen der Zuhörer anfangen zu leuchten" und die Menschen sich für den schönen Abend bedanken ...